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Hauptgerichte

Zitronenpizza mit frischen Kräutern: Leicht, aromatisch und überraschend anders

Pizza wird oft mit kräftigen Tomatensaucen, viel Käse und herzhaften Belägen verbunden. Doch es gibt auch eine ganz andere Seite dieses Klassikers – eine, die frisch, leicht und elegant ist. Die Zitronenpizza mit frischen Kräutern gehört genau in diese Kategorie. Sie stammt aus der italienischen Küche, wo Zitrusfrüchte häufig nicht nur in Desserts, sondern auch in herzhaften Gerichten verwendet werden.

Die Kombination aus Zitronenschale, Zitronensaft, Olivenöl und Kräutern verleiht dieser Pizza eine außergewöhnliche Frische. Statt schwer zu wirken, schmeckt sie luftig, aromatisch und perfekt ausbalanciert. Besonders an warmen Tagen oder als Vorspeise bei einem mediterranen Menü ist diese Pizza eine hervorragende Wahl. Der knusprige Teig, der schmelzende Mozzarella und der feine Zitrusduft machen sie zu einem Gericht, das überrascht und begeistert – ganz ohne Überladenheit.


Rezeptüberblick

Die Zitronenpizza mit frischen Kräutern ist eine weiße Pizza ohne Tomatensauce. Der Belag besteht aus einer aromatischen Zitronen-Öl-Lake, frischem Mozzarella, Parmesan und Kräutern. Nach dem Backen wird sie mit Zitronensaft und frischer Petersilie verfeinert. Das Ergebnis ist eine knusprige Pizza mit frischem, leicht säuerlichem Geschmack und feinen Kräuternoten.


Zutaten

  • 1 Kugel Pizzateig (selbstgemacht oder gekauft)
  • 2 EL natives Olivenöl extra
  • 1 EL Wasser
  • 1 EL frische Petersilie, gehackt (plus 1 EL zum Fertigstellen)
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 1 TL Zitronenschale (Zesten)
  • 1 TL Zitronensaft (für die Zitronenlake)
  • 1/4 TL feines Salz
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer
  • 150 g frischer Mozzarella, in ca. 1,5 cm große Stücke geschnitten
    (alternativ 1/2–1/3 Tasse geriebener, fester Mozzarella)
  • 1 EL Zitronensaft (zum Fertigstellen)
  • 2 EL frisch geriebener Parmesan
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: Chiliflocken nach Geschmack

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Ofen vorheizen
Den Backofen mitsamt Pizzastein oder Backblech auf 230–245 °C vorheizen. Die hohe Hitze ist entscheidend für einen knusprigen Boden.

2. Teig vorbereiten
Falls ein gekaufter Teig verwendet wird, diesen auf Raumtemperatur kommen lassen. Auf Backpapier legen und von der Mitte aus zu einem etwa 23 × 33 cm großen Oval oder Rechteck drücken.

3. Mozzarella vorbereiten
Frischen Mozzarella in etwa 1,5 cm große Stücke schneiden und mit Küchenpapier gut trocken tupfen. So wird verhindert, dass die Pizza wässrig wird.

4. Zitronenlake mischen
Olivenöl, Wasser, gehackte Petersilie, geriebenen Knoblauch, Zitronenschale, Zitronensaft, Salz und schwarzen Pfeffer in ein Schraubglas geben. Gut verschließen und kräftig schütteln, bis eine gleichmäßige Emulsion entsteht.

5. Teig würzen
Mit den Fingerspitzen kleine Mulden in den Teig drücken. Die Zitronenlake gleichmäßig darüber verteilen, sodass sie in die Vertiefungen läuft.

6. Mozzarella verteilen
Den Mozzarella locker auf der Pizza verteilen. Einige Stellen bewusst frei lassen, damit die Zitronenlake direkt auf dem Teig aufkochen kann.

7. Backen
Die Pizza samt Backpapier auf den heißen Pizzastein oder das heiße Blech ziehen. Backen, bis der Rand goldbraun ist und der Käse blubbert und leicht bräunt.

8. Fertigstellen
Die Pizza aus dem Ofen nehmen, mit frischem Zitronensaft beträufeln, Parmesan und Petersilie darüberstreuen und mit schwarzem Pfeffer sowie optional Chiliflocken abschließen. Anschließend schneiden und servieren.


Kochtipps & Variationen

  • Zitronenqualität: Unbehandelte Bio-Zitronen verwenden, da die Schale mitverwendet wird.
  • Käseauswahl: Wer es intensiver mag, kann einen Teil des Mozzarellas durch Burrata oder milden Ziegenkäse ersetzen.
  • Kräuter: Neben Petersilie passen auch Thymian, Basilikum oder Dill sehr gut.
  • Schärfe: Chiliflocken bringen eine angenehme Wärme, ohne die Frische zu überdecken.
  • Extra Aroma: Ein paar Tropfen Zitronenöl oder ein Hauch Honig nach dem Backen sorgen für Tiefe.
  • Vegane Variante: Pflanzlicher Mozzarella und veganer Parmesan funktionieren ebenfalls gut.

Aufbewahrung & Serviervorschläge

  • Servieren: Am besten direkt nach dem Backen genießen, wenn der Boden knusprig und der Käse geschmolzen ist.
  • Reste: Können luftdicht verpackt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zum Aufwärmen kurz in den Ofen geben.
  • Anlässe: Ideal als Vorspeise, leichtes Abendessen oder Teil eines mediterranen Buffets. Besonders gut geeignet für Frühling und Sommer.

Die Zitronenpizza mit frischen Kräutern ist eine elegante Alternative zur klassischen Pizza. Sie überzeugt durch ihre Leichtigkeit, ihre Frische und ihr ausgewogenes Aroma. Knuspriger Teig, cremiger Käse und die feine Säure der Zitrone ergeben ein harmonisches Zusammenspiel, das überrascht und begeistert. Ein Rezept, das zeigt, wie vielseitig Pizza sein kann.


FAQ

1. Kann ich die Pizza ohne Pizzastein backen?
Ja, ein vorgeheiztes Backblech funktioniert ebenfalls sehr gut.

2. Wird die Pizza sauer durch die Zitrone?
Nein, die Zitrone sorgt für Frische, nicht für dominante Säure.

3. Kann ich den Teig vorbereiten?
Ja, der Teig kann bereits am Vortag vorbereitet und gekühlt werden.

4. Welche Kräuter passen am besten?
Petersilie, Thymian und Basilikum harmonieren besonders gut mit Zitrone.

5. Eignet sich die Pizza als Hauptgericht?
Ja, vor allem in Kombination mit einem frischen Salat ist sie ein vollwertiges, leichtes Gericht.

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