Ein Frühstücksauflauf, der zugleich sättigend, proteinreich und angenehm leicht ist, bietet einen wunderbaren Start in den Morgen. Dieser Heidelbeer-Hüttenkäse-Auflauf kombiniert frische Beeren mit der cremigen Textur von Hüttenkäse und einer leichten Süße – perfekt für alle, die ein unkompliziertes, gesundes Frühstück suchen, das sich hervorragend vorbereiten lässt. Der Auflauf punktet mit natürlicher Frische, einer sanften Vanillenote und der leichten Säure der Beeren, die ihm einen harmonischen Geschmack verleihen.
Er eignet sich ideal für Meal-Prep, als warmes Frühstück am Wochenende oder sogar als kleine süße Mahlzeit zwischendurch. Ohne großen Aufwand entsteht ein Ofengericht, das sowohl warm als auch kalt ein Genuss ist.
Rezeptüberblick
Der Heidelbeer-Hüttenkäse-Auflauf wird vollständig im Mixer vorbereitet und anschließend gebacken. Dadurch entsteht eine glatte, fast puddingartige Masse, die durch die Beeren aufgelockert wird. Die Kombination aus Ei, Hüttenkäse und Speisestärke sorgt für eine stabile, dennoch weiche Konsistenz – ähnlich einem leichten Cheesecake, aber ohne schweren Teig.
Zutaten
- 2 Tassen Hüttenkäse (am besten vollfett)
- 4 große Eier
- 4 EL Süßungsmittel (z. B. Allulose oder Erythrit)
- 2 TL Vanilleextrakt
- 1 TL Zitronenschale
- 2 EL Speisestärke oder Kokosmehl
- 1½ Tassen Beeren, geteilt
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Ofen vorheizen
Den Backofen auf 175 °C einstellen und eine 20×20 cm große Backform leicht einfetten. Alternativ eignen sich Muffinformen oder kleine Förmchen.
2. Grundmasse mixen
In einen Mixer Hüttenkäse (vorher überschüssige Flüssigkeit abgießen), Eier, Süßungsmittel, Vanille und Speisestärke bzw. Kokosmehl geben. Mixen, bis eine glatte, cremige Konsistenz entsteht.
3. Beeren unterheben
1 Tasse Beeren sowie die Zitronenschale vorsichtig unter die Masse rühren. Die übrigen ½ Tasse Beeren beiseitelegen.
4. In die Form füllen
Die Mischung gleichmäßig in die vorbereitete Form gießen und glattstreichen.
5. Backen
35–40 Minuten backen, bis der Auflauf leicht goldfarben ist und die Masse fest geworden ist. Ränder dürfen minimal bräunen.
6. Ruhen lassen
Den Auflauf 10–15 Minuten abkühlen lassen, damit er sich setzt und die Konsistenz stabil bleibt.
7. Garnieren & Servieren
Mit den restlichen Beeren bestreuen und je nach Geschmack etwas Süßungsmittel darüberzugeben.
Tipps & Variationen
- Fruchtvarianten: Himbeeren, Erdbeeren oder Brombeeren funktionieren wunderbar.
- Extra Aroma: Ein Hauch Zimt oder Kardamom passt gut zu Beeren und Vanille.
- Mehr Cremigkeit: Ein Löffel griechischer Joghurt kann vor dem Servieren darübergegeben werden.
- Low-Carb: Mit Kokosmehl statt Speisestärke wird der Kohlenhydratanteil weiter reduziert.
- Proteinboost: Ein Löffel neutrales oder Vanille-Proteinpulver kann ergänzt werden.
Aufbewahrung & Servieren
- Im Kühlschrank: 3–4 Tage luftdicht verpackt haltbar.
- Kalt oder warm: Lässt sich gut im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmen.
- Meal-Prep: In Muffinformen gebacken wird er zu praktischen Einzelportionen.
Ein unkomplizierter, proteinreicher Frühstücksauflauf, der durch seine Fruchtigkeit und Cremigkeit überzeugt. Er bietet eine ausgewogene Kombination aus leichter Süße, Vanille, Zitrone und saftigen Beeren – perfekt für ein Frühstück, das lange satt hält und dennoch angenehm leicht bleibt.
FAQ
1. Kann man den Auflauf einfrieren?
Ja, jedoch am besten in Portionen. Gut verpackt bleibt er bis zu 2 Monate frisch.
2. Was tun, wenn der Auflauf zu flüssig wirkt?
Nach dem Backen unbedingt ruhen lassen – er zieht beim Abkühlen deutlich an.
3. Kann ich andere Süßungsmittel verwenden?
Ja, Honig oder Ahornsirup funktionieren ebenfalls, ändern aber die Kalorienbilanz.
4. Schmeckt man den Hüttenkäse stark heraus?
Durch das Mixen entsteht eine glatte Creme – der typische Hüttenkäsegeschmack tritt kaum hervor.
5. Eignet sich TK-Obst?
Ja, einfach leicht antauen lassen und überschüssige Flüssigkeit abgießen.

