Manchmal sind es die einfachen Kombinationen, die den größten Genuss bringen – cremige Saucen, aromatische Gewürze und ein Käse, der beim Braten eine perfekte Textur entwickelt. Haloumi Makhani ist ein solches Gericht. Inspiriert von klassischen indischen Makhani-Soßen, bei denen Butter, Tomaten und Gewürze die Hauptrolle spielen, verwandelt dieses Rezept den beliebten zypriotischen Käse in ein herzhaftes, würziges Highlight.
Ob für ein gemütliches Abendessen, ein Dinner mit Freunden oder einfach, um sich selbst zu verwöhnen – Haloumi Makhani ist unkompliziert zuzubereiten, beeindruckt aber mit intensiven Aromen. Die Kombination aus knusprig gebratenem Käse, cremiger Tomatensauce und ausgewählten Gewürzen sorgt für ein harmonisches Geschmackserlebnis, das sowohl Käseliebhaber als auch Fans der indischen Küche begeistert. Dieses Gericht ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man mit wenigen Zutaten ein elegantes und dennoch unkompliziertes Hauptgericht zaubern kann.
Rezeptüberblick
Haloumi Makhani ist ein Gericht, bei dem gebratener Haloumi-Käse in einer aromatischen, cremigen Tomatensauce mit indischen Gewürzen serviert wird. Das Resultat ist eine harmonische Kombination aus würzig, cremig und leicht süß, die sowohl mit Reis, Naan oder frischem Brot hervorragend schmeckt. Perfekt als vegetarisches Highlight, das durch seine Tiefe und Vielseitigkeit besticht.
Zutaten & Schritt-für-Schritt-Anleitung
Zutaten
- 250 g Haloumi-Käse
- 2 Esslöffel Öl (Pflanzenöl oder Ghee)
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 2–3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 Teelöffel frisch geriebener Ingwer
- 1 Teelöffel Kreuzkümmel
- 1 Teelöffel Korianderpulver
- ½ Teelöffel Garam Masala
- 1 Teelöffel Paprika
- 400 g passierte Tomaten
- 200 ml Sahne
- 1 Teelöffel Zucker (optional)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Frischer Koriander zum Garnieren
Zubereitung
1. Haloumi vorbereiten
Den Haloumi-Käse in Scheiben von etwa 1 cm Dicke schneiden. So lässt er sich gleichmäßig braten und behält beim Kochen seine Form.
2. Käse anbraten
Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Haloumi-Scheiben darin 2–3 Minuten pro Seite goldbraun braten. Danach den Käse aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
3. Zwiebeln anbraten
Die fein gewürfelte Zwiebel im verbleibenden Öl anbraten, bis sie weich und goldbraun ist. Dies bildet die aromatische Basis für die Sauce.
4. Knoblauch und Ingwer hinzufügen
Knoblauch und frisch geriebenen Ingwer in die Pfanne geben und etwa 2 Minuten braten, bis sie duften.
5. Gewürze einrühren
Kreuzkümmel, Korianderpulver, Garam Masala und Paprika hinzufügen und 1–2 Minuten unter Rühren anrösten, um die Aromen zu entfalten.
6. Tomaten hinzufügen
Die passierten Tomaten einrühren und alles bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eingedickt ist.
7. Sahne unterrühren
Die Hitze reduzieren und die Sahne einrühren. Weitere 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden.
8. Abschmecken
Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Zucker kann helfen, die Säure der Tomaten auszugleichen.
9. Haloumi in der Sauce ziehen lassen
Die gebratenen Haloumi-Scheiben zurück in die Sauce legen und weitere 5 Minuten bei niedriger Hitze ziehen lassen, sodass der Käse die Aromen aufnimmt.
10. Servieren
Mit frisch gehacktem Koriander garnieren und sofort servieren. Passt hervorragend zu Basmatireis, Naan oder frischem Brot.
Kochtipps & Variationen
Gewürzanpassung
- Wer es intensiver mag, kann zusätzlich eine Prise Cayenne oder rote Chiliflocken hinzufügen.
- Für eine mildere Variante weniger Garam Masala verwenden.
Alternative Sahneoptionen
- Kokosmilch statt Sahne macht das Gericht laktosefrei und verleiht einen exotischen Geschmack.
- Für eine leichtere Variante kann man Sahne teilweise durch Joghurt ersetzen, unbedingt bei niedriger Hitze rühren, damit die Sauce nicht gerinnt.
Käsevarianten
- Halloumi ist klassisch, aber auch Paneer eignet sich gut für eine indische Variante.
Gemüse hinzufügen
- Paprika, Erbsen oder Spinat lassen sich leicht in die Sauce integrieren und machen das Gericht noch bunter und sättigender.
Aufbewahrung & Serviervorschläge
- Im Kühlschrank: bis zu 2 Tage, luftdicht verpackt
- Aufwärmen: sanft auf niedriger Hitze, damit der Haloumi nicht zäh wird
- Servierideen: Haloumi Makhani passt zu Reis, Naan, Fladenbrot oder als Teil eines indischen Buffets mit anderen Currys.
Haloumi Makhani ist ein einfaches, aber elegantes Gericht, das cremige Texturen und aromatische Gewürze perfekt miteinander verbindet. Mit wenig Aufwand zauberst du ein Gericht, das sowohl Vegetarier als auch Liebhaber indischer Küche begeistert. Die Kombination aus knusprig gebratenem Haloumi und reichhaltiger Makhani-Sauce macht jeden Bissen zu einem Genuss. Ideal für besondere Anlässe oder den täglichen Genuss – einmal probiert, wird es schnell zu einem Lieblingsgericht.
FAQ
1. Kann ich Haloumi durch Paneer ersetzen?
Ja, Paneer ist eine tolle Alternative für eine klassische indische Variante.
2. Ist das Gericht laktosefrei?
Mit traditionellem Haloumi und Sahne enthält es Laktose. Für eine laktosefreie Version Kokosmilch verwenden.
3. Kann ich das Gericht vorbereiten?
Ja, Sauce kann bis zu 24 Stunden im Voraus zubereitet werden. Haloumi kurz vor dem Servieren anbraten.
4. Wie würze ich milder?
Weniger Garam Masala und Paprika verwenden, optional frische Kräuter zum Abschmecken.
5. Mit was serviere ich Haloumi Makhani am besten?
Basmatireis, Naan, Fladenbrot oder auch Quinoa sind ideale Beilagen.

